Schwierige Eltern-Gespräche

Respektvolle Selbstbehauptung zum Wohl des Kindes

In dem Seminar "Schwierige Eltern-Gespräche" werden anhand exemplarischer Beispiele Möglichkeiten vorgestellt und trainiert, wie sich Lehrerinnen und Lehrer gegen destruktive Eltern resepektvoll und souverän durchsetzen können. Denn diejenigen, die bei einem misslungenen Gespräch zwischen Eltern und Lehrern auf der Strecke bleiben, sind immer die schwächsten Glieder der Kette – die Kinder. Daher sollte niemals das Ziel eines Eltern-Gesprächs aus den Augen verloren werden: das Wohl des jeweiliegen Kindes.

"Mit den Schülerinnen und Schülern komme ich klar, aber mit den Eltern..." - wie oft fällt dieser Satz, wenn Lehrerinnen und Lehrer über schulische Konflikte berichten. Kein Wunder! Denn viele Eltern missverstehen Kritik an ihrem Sprössling in einem Eltern-Gespräch als Angriff. Unverzüglich gehen sie zu einem Gegenangriff über und attackieren wortgewaltig den Lehrer oder die Lehrerin. Eltern-Gespräche verwandeln sich in einen offenen Schlagabtausch über die Frage: Wer hat Recht? Andere Elternteile wiederum werden nicht etwa aggressiv, sondern kollabieren, wenn sie von den Lehrerinnen und Lehrern aufgefordert werden, Hilfe für ihre Kinder zu entwickeln. Tränenreich stehlen sie sich aus ihrer Verantwortung:

In dem Praxisseminar „Schwierige Eltern-Gespräche“ werden diese oder ähnliche Situationen zur Grundlage von Geprächen herangezogen. Auf der Basis einer modellhaften Struktur werden Möglichkeiten der Selbstbehauptung vorgestellt und anschließend trainiert.